Archäologische Reise zu den antiken Stätten der Welt - Pyramiden, Tempel und Paläste 

 
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Angkor Wat ist die größte Tempelanlage der buddhistisch-hinduistischen Welt, errichtet im 12. Jahrhundert n. Chr. Zu dieser Zeit herrschten die "Gottkönige" von Angkor über fast ganz Indochina. Der Bau der Tempelanlage dauerte 32 Jahre, beschäftigte 800.000 Menschen. Mehr Bilder von Angkor Wat hier.




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Archäologische Reise zu den antiken Stätten der Welt

 

Antike Stätten, die Zeugen untergegangener Kulturen, sind bei jeder Reise eines der faszinierendsten Ziele - und es dürfte kaum einen Ägypten-Reisenden geben (mehr Ägypten-Bilder hier), der nicht beispielsweise den Pyramiden und der Sphinx einen Besuch abstattet. Doch die Erhaltung oder die Größe der Ruinen spielt für die Faszination, die von ihnen ausgeht, nicht einmal die entscheidende Rolle.

Die "Steinkreise von Wassau" in Gambia beispielsweise sind bei weitem nicht so gigantisch wie die Monumente von Stonehenge - aber die Fragen, Mythen und Legenden, die sie erzählen (beispielsweise von den Glückssteinen, die man auf die Monolithen legen soll), stehen dem Mythos von Stonehenge kaum nach. (Hier mehr über eine Reise in dieses westafrikanische Stonehenge)

Von Mari, der etwa 5000 Jahre alten Stadt der Sumerer am Euphrat, heute in Syrien nahe der irakischen Grenze gelegen, ist nicht viel mehr geblieben als einige Gräben, für den Laien auf den ersten Blick kaum als Spuren menschlicher Besiedlung in dieser uralten Kulturlandschaft erkennbar. Das verschafft Achtung vor der Arbeit der Archäologen.

Doch dann kristallisieren sich auch für das ungeübte Auge die Grundmauern der alten Häuser heraus, die Keller, die Stufen und Treppen, die Straßen, die wie mit einer Schnur gezogen zu sein scheinen.

Und man erkennt: Hier ist nicht einfach eine Siedlung im Laufe der Jahrhunderte gewachsen, hier war von Anfang an zentrale Planung im Spiel, diese Stadt existierte bereits vorher im Kopf ihrer Baumeister, bevor sie wirklich strategischer Stelle am Euphrat errichtet wurde.

Wie diese Baumeister hießen, unter welchen Bedingungen sie lebten - das wissen wir aber noch nicht. (Hier das Tagebuch einer Reise nach Syrien und nach Mari)

Erst aus späteren Epochen – deren Zeugnisse sich nur wenige Kilometer von Mari entfernt finden – haben wir auch verlässliche schriftliche Angaben über Gründung, Herrscher, Statthalter, Bewohner und Eroberer, beispielsweise von Duras Europos, der Stadt, die von Alexander dem Großen auf seinem Zug nach Indien gegründet wurde, von Palmyra, deren Herrscherin Zinnobia den römischen Expansionsbestrebungen trotze, von Hama und Homs...

Noch weniger als über die Baumeister von Mari wissen wir auch  über die Steinmetze weiter östlich, die in der Oase von Bamyan im afghanischen Hochland vor vermutlich 1500 Jahren die gigantischen Buddha-Statuen aus dem Sandstein schlugen - ein Weltkulturerbe, das während der Herrschaft der Taliban zerstört wurde, und das vermutlich trotz aller Bemühungen nie mehr im Originalzustand wieder errichtet werden kann.

Die Trümmer der Buddha-Statuen heute: Ein Mahnmal, mit den historischen Zeugnissen bewahrend umzugehen. (Hier das Tagebuch einer Afganisthan-Reise)

 

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