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Für unsere Oma

 

2003 war das beste Jahr in der Zeit seiner Krankheit....er hatte hin und wieder Bauchschmerzen aber sie kamen auch dadurch,weil er noch immer meinte er könnte so essen wie vorher,wenn wir was sagten,hieß es immer wir hätten keine Ahnung....tja so war unser Papa...
 
Er sehnte sich den 28.Januar herbei,an diesem Tag bekam er seinen künstl. Darmausgang zurückverlegt,er lag nur eine Woche im Krankenhaus,alles verlief bestens,zum Glück.
 
Am 18.2. fuhr er für 3 Wochen in  die REHA,erst freute er sich,aber da mein Vater auch ein Familienmensch war,wie wir alle,glaubten wir schon das er Heimweh hatte,nur er sprach nicht drüber,dann bekam er auch eine Woche Verlängerung.....als wir ihn dann am 18.03 abholten,meinte er nie wieder,die reden da nur von Krankheiten *grins*typisch Papa....
 
Der März und April verliefen gut,dann im Mai auf dem Geburtstag unseres Bruders mußte er eher nach Hause,es ging ihm gar nicht gut,zu Hause nahm er Schmerztbl. aber die halfen auch nicht...sie wurden immer schlimmer,er ist vor schmerzen fast zusammengerbrochen.Er kam dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus und man stellte Gallensteine fest......puhh...wir konnten erstmal auf atmen,es hatte nichts mit dem Krebs zu tun.....
 
Die Schmerzen kamen immer wieder,so mußte er dann doch operiert werden aber auch das verlief ohne Komplikationen.
So vergingen die Monate,August,September,Oktober...alles verlief gut,er hatte wie gesagt immer mal Bauchschmerzen aber damit konnte er umgehen.
 
Er freute sich das er im September ein Gartenhäuschen aufbauen konnte,seine Kräfte kamen wieder,ich mußte fühlen wie seine Mukis wachsen ;-),er war mächtig stolz darauf..
 
Ende Okt. mußte er zur Nachkontrolle,es war alles  Ok bis auf einen Blutwert,ich sprach meinen Vater darauf an,weil es stand im Befundbericht,dieser Wert ist erhöht bei maligen Tumoren.....aber mein Vater meinte nur,der Arzt wisse schon was er tut,er hatte einfach keine Lust mehr auf weitere Untersuchingen,heute überleg ich manches Mal,hätte ich nicht ein bisschen energischer sein sollen ?damit er auf weitere Untersuchungen bestand?aber dann denk ich mir,hätte er dann vielleicht Chemo bekommen,wäre er vielleicht eher gegangen?
So konnte er noch 3 schöne Monate sorgenfrei leben....
 
Anfang Dez,wurde bei meinem Vater das Wohnzimmer gestrichen,er bekam immer wieder starke Atemnot,er wurde heiser und hatte Husten mit Auswurf....all das schob er auf eine Erkältung die nicht richtig rauskommt,schmerzen in den Schultern bekam er auch,er wurde gespritzt aber besser wurde es nicht.......
 
                                    KEINER AHNTE ETWAS SCHLIMMES!!!
 
Mitte Dezember ging er dann ambulant in sein Krankenhaus ,sie sagten ihm er sollte am 07.01.2004 stat.zur Abklärung wieder kommen....
 
was kommt noch alles auf uns zu??????
 

 

 

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