Gedichte die uns über die schwerste Zeit halfen

Home
Unser Papa
Die Krankheit
2002
2003
2004
Hospiz
Tagebuch
Die Beerdigung
Sein Grab
Seine Hobbys
Unsere Mama
Gedichte
Gästebuch
Anzeigen
Links
Für unsere Oma

 

 

                                              
                                                                

                                                 

Wenn Dir jemand erzählt,                                                              
dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt,                        
so sage ihm: Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.
(Khalil Gibran)

„Wir sollen leben, bis wir sterben.
Keiner stirbt allein.
Jeder wird in unbegreiflichem Maße geliebt.
Jeder ist gesegnet und geführt.
Es ist sehr wichtig, stets nur das zu tun, was du auch gern tust.
Du magst arm sein, Hunger leiden, in einer schäbigen Hütte hausen, aber du wirst voll und ganz leben.
Und am Ende deines irdischen Daseins wirst du dein Leben segnen,
weil du das gemacht hast, was dir hier aufgegeben war.
Die schwerste Lektion ist die bedingungslose Liebe.
Der Tod ist nichts, was du fürchten müsstest.
Er kann zur schönsten Erfahrung deines Lebens werden.
Alles hängt davon ab, wie du gelebt hast.
Der Tod ist nur ein Übergang von diesem Leben zu einer anderen Existenz, in der es keinen Schmerz und keine Angst mehr gibt.
Mit Liebe lässt sich alles ertragen.
Ich wünsche mir, dass du versuchst,
mehr Menschen mehr Liebe zu geben.
Das einzige, was ewig dauert, ist die Liebe.“
(Elisabeth Kübler-Ross)

„Immer wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen,
unsere Herzen halten dich umfangen,
als wärst du nie gegangen...“
(Verfasserin unbekannt)

 

Der Tod ist ohne Bedeutung.
Ich bin lediglich in einen anderes Zimmer hinübergegangen.
Ich bin ich, du bist du.
Was immer wir einander waren, wir sind es noch.
Sprich mit mir wie immer, auf die gleiche leichte Art und Weise.
Verändere nicht den Klang deiner Stimme.
Setze keine feierliche oder traurige Mine auf.
Lache, wie wir immer über die kleinen Witze gelacht haben,
an denen wir gemeinsam Spaß hatten.
Spiele, lache, denke an mich.
Belasse meinen Namen an seinem Platz, an dem er immer war.
Spreche ihn mühelos aus, ohne die Spur eines Schattens auf ihm.
Leben hat die gleiche Bedeutung, die im immer beikam.
Es ist das selbe, was es immer war.
Da ist keinerlei Unterbrechung in der Beständigkeit.
Warum sollte ich nicht mehr in deinen Gedanken sein,
weil du mich nicht mehr sehen kannst?
Ich warte auf dich in einiger Entfernung.
Irgendwo in der Nähe, nur hinter der Biegung.
Alles ist gut.

 

Verlust bedeutet immer auch
Trauer
und dennoch gibt es einen
Gedanken,
der TROST spenden kann:
Manchmal ist es besser, etwas
kennen lernen zu dürfen,
auch wenn man es wieder
verliert,als es niemals gekannt zu haben

Würdest du mich wiedererkennen, wenn ich dich im Himmel treffen würde? Wäre das  genauso wie hier?

Ich muss stark sein und weiterleben, denn ich weiß, dass ich noch nicht in den Himmel gehöre.

Würdest du meine Hand halten, wenn ich dich im Himmel treffen würde? Würdest du mir helfen, es dort auszuhalten?

Irgendwie werde ich die vielen Nächte und Tage schon rumbekommen, die ich noch habe.
Denn ich weiß, dass ich noch nicht in das Himmelreich gehöre.

Zeit kann dich echt verrückt machen.
Zeit kann dich in die Knie zwingen, sie kann dir das Herz brechen,
so dass du flehst, dass sie bald zu Ende ist.

Im Jenseits ist bestimmt alles friedlich.
Und glaube mir, wenn ich erst einmal bei dir bin, sind alle Tränen getrocknet
  

Tears In Heaven Eric Clapton


 

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,

 

Der Tod ordnet die Welt neu,
scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist die Welt für uns
ganz anders geworden.

  DU GEHST...



Du gehst...
doch die Erinnerungen an Dich werden mir bleiben.

Du gehst...
und vieles, was nur Dich ausmacht, wird mit Dir gehen.

Du gehst...
warum kannst Du nicht noch einen Augenblick bleiben?

Du gehst...
doch vielleicht bist Du ab und zu noch bei mir Gast?

Du gehst...
so vieles würde ich Dir gern mit auf den Weg geben.

Du gehst...
Auch wenn Du jetzt gehst,
in meinem Herzen und in meinen Gedanken wirst Du für immer bleiben.

 

Wer dich gekannt,
hat dich geliebt,
weil`s solche Herzen wenig gibt.

 

 

Unsere Lieben wachsen,
wenn sie gegangen sind,
in uns hinein,
werden Teil von uns,
geben uns ihre Liebe und Kraft.
Und am Ende bewahren
wir sie unsichtbar in uns.

 

Was du im Leben hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein,
du hast gesorgt für deine Lieben
von früh bis spät-tagaus,tagein.
Du warst im Leben so bescheiden,
nur Pflicht und Arbeit kanntest du,
mit allem warst du stehts zufrieden,
nun ruhe sanft in stiller Ruh.

 

Es ist mehr als Erinnerung.
Du bist da.Du bleibst da.
Wir tragen vieles von dir in uns.
Vieles aus deinem Leben,
wird erst spürbar seit deinem Tod.

Liebe bedeutet vielleicht auch dies:
Erkennen,wann es Zeit ist,
jemanden gehen zu lassen.
Abschied nehmen,
um den geliebten Mensch
loslassen zu können.

 

 

Sein gelebter Optimismus
gibt uns Kraft,
aus dem Jetzt Hoffnung zu schöpfen.

 

 

Manchmal glauben wir,dass du da bist,
dich mit uns freust,wenn wir zusammen sind.
Manchmal glauben wir, dass du in unserer Nähe bist,
wenn wir dich in unseren Gedanken in die Mitte nehmen,
Deine Schritte und Worte sind verstummt,
Wir vermissen dich sehr.
Tot ist nur wer vergessen ist.

 

Wenn ich im Glanz der Sonne
dein Lachen nicht sehe,
wenn ich im Gesang der Vögel
deine Stimme nicht höre,
wenn ich im fallenden Regen
deine Tränen nicht sehe,
wenn ich in fremden Gesichtern
deines nicht suche,
dann,
erst dann,bist du wirklich gestorben

 

 

Es tut weh,
deine Hände nicht mehr halten zu können,
deine Wünsche nicht mehr erfüllen dürfen,
deine Stimme nicht mehr zu hören.
... und doch spüre ich jeden Tag deine Nähe,
... und doch ist nichts mehr so wie es war.

 

 

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogen sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.

Antoine de Saint-Exupèry

 

Unsere Herzen wollen dich halten,
unsere Liebe dich umfangen,
unser Verstand mußte dich gehen lassen,
denn deine Kraft war zu Ende.
Und doch....
Dein Lachen,
dein Rat und Zuspruch nie mehr zu hören,
tut unendlich weh.

 

 

Wenn ich auch gegangen bin,
solltet ihr wissen, daß ich weiterlebe.
Wenn ihr mich braucht,
so flüstert meinen Namen
in euren Herzen,
ganz leise,
und ich werde da sein.

 

 

Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.
                            
 Trude Herr

 

 

 

Weinet nicht an meinem Grab um mich;
ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See
Christallglitzer auf dem Winterschnee.
Ich bin am Tag das Sonnengold,
ich bin der Regen herbstlich hold.

Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln
in die Ferne-
bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

Zündet für mich eintausend Kerzen an,
und vergesst mich nie- keine Sekunde lang.
Steht nich an meinem Grab, die Augen rot.
Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

 

Wenn die Kraft zu Ende geht
ist Erlösung Gnade. 
Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe,
der Freude und des Glücks,
die Zeit der Sorgen und des Leids.
Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kann's versteh´n.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah
bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft und geh' in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.

 

Du warst mein Papa.
Papa ich vergeß dich nicht.
Wenn mein Glücksstern sinkt,
nichts mehr gelingt,
seh' ich im Nebel dein Gesicht.
von Trude Herr 

 

Erloschen ist das Leben dein,
Du wolltest gern noch bei uns sein.
Dein Wille war stark,
Du wolltest die Krankheit bezwingen
Und wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.
Wie schmerzlich war's, vor dir zu stehen,
Dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft,
Und hab' für alles vielen Dank.

 



 

Impressum |Mail: Daniela Sommrey&Janine Hüsmann |