Petit Basset Griffon Vendee´n

   

 

Hallo an alle, die mich schon von meinen Bildern her kennen!

 

Jetzt habe ich bald meinen ersten Geburtstag und da habe ich meiner Meute gebellt, die sollen mich nicht nur immer fotografieren, sondern auch mal was Nettes über mich schreiben.

 

 

 

 

Also am besten fangen wir mal ganz von vorne an:

Meine Meute, das sind mein großes Herrchen Michael, mein Frauchen Kerstin und die Kinder Patrick und Dominik hatten sich nach vielen langen Überlegungen endlich entschlossen, einen Hund zu nehmen. Wie ich weiß, haben sie meine Rasse durch Zufall im Internet entdeckt. Vorher noch nie gesehen und dann der Name ....., aber sie haben sich auf den ersten Blick in meine Rasse verliebt und sich dann erkundigt, wie wir so sind, nämlich fröhlich, frech, immer gut gelaunt, niemals böse, ein bisschen viel Dickkopf und halt ein Jagdhund. Natürlich wollten sie uns auch mal in Natura sehen und haben an einem Rassetreff in Borken teilgenommen und da sogar schon meine Mutter Gina kennen gelernt. Dann ging alles ganz schnell, meine Mutter war trächtig und meine Meute, sagte, dass sie gerne einen Welpen nehmen würden. Am 24. Mai 2004 kam ich dann zusammen mit meinen beiden Brüdern und meiner Schwester auf die Welt. Ich war zwar die schnellste, die ankam, dafür aber ein bisschen kleiner ,besser gesagt zierlicher, als meine Geschwister. Geboren wurde ich als "Bebe unter der Maitremse".

 

Als ich drei Wochen alt war, hat mich meine Meute das erstemal besucht. Sie sagen immer, ich hätte wie ein Meerschweinchen ausgesehen. Gerufen haben sie mich damals schon "Jenny".

Sie haben mich dann noch zweimal besucht, da bin ich schon rumgerannt, hab mit meinen Geschwistern rumgetollt und mit meinen beiden Jungs gespielt. Am 2. August 2004 mit 9 Wochen war es dann soweit. Meine Meute hat mich mit dem Auto abgeholt. Nach einer Stunde Autofahrt war ich in meinen neuen Zuhause in Duisburg angekommen. Angst hatte ich nicht viel, denn meine Züchterin hatte mir ein süßes Kuscheltier mit dem Geruch von meiner Mutter mitgegeben und meine Jungs haben mich ganz feste an sich gedrückt.

 

Zuhause habe ich mir erst mal alles angeguckt. Ein kuscheliges Körbchen mit Spielsachen war auch schon da. Gefressen habe ich auch sofort. Nur die erste Nacht habe ich ein wenig gewinselt, aber da durfte ich neben dem Bett von Herrchen und Frauchen schlafen. Die ersten zwei Wochen war meine Meute nur für mich da. Ich bin toll an der Leine gelaufen, stubenrein war ich auch ruckzuck. Abends sind wir immer zu einer großen Wiese gefahren. Da habe ich meinen ersten Freund kennen gelernt, den Rocky, einen Pyrenäen-Schäferhund, nur eine Woche jünger als ich. Wir haben rumgetollt und sind bis heute noch die besten Freunde. Im übrigen bin ich mit jedem Hund gut Freund, ob groß, ob klein. Meine Meute hat mich auch von klein auf mit jedem spielen lassen.

 

 

 


 

Mit 11 Wochen habe ich dann eine Welpenschule besucht, Rocky war auch dabei. Ich konnte mit anderen Welpen spielen, aber ich habe da auch schon einiges gelernt. Das Kommando „Sitz“ konnte ich ruckzuck. Auch „Platz“ war gar nicht so schwer. Aber .... wir durften natürlich auch ohne Leine laufen. Wenn meine Meute „Komm“ rief, sollte ich natürlich immer wieder zu ihnen laufen. Meistens habe ich das ja auch getan! Aber schon in meinen zarten Alter hat man mir angemerkt, dass ich eigentlich ja ein Jagd- und Meutehund bin. Alle anderen Welpen sind immer ganz nah bei ihren Leute geblieben. Ich aber habe meine Nase immer auf dem Boden und wehe, ich entdecke etwas Interessantes, (Schmetterlinge, Mücken, Vögel oder gar Feldmäuse). Ich bin schon von klein auf ziemlich weit weggelaufen. Wenn meine Meute mich gerufen hat, bin ich zwar immer gekommen, für Leckerchen tue ich ja fast alles, aber oft erst, wenn ich wollte. Na gut, sagte sich meine Meute. Wir wollen einen Hund, den wir auch ohne Leine laufen lassen können. Das wird noch harte Arbeit. Meine Hundetrainerin meinte zu meinen Leuten: „Ihr müsst gelassener werden, wenn Jenny weg ist, kauft ihr eben einen neuen.“ War natürlich nur ein Witz ( hoffe ich ). Sie gab uns dann den Tipp mit der Schleppleine, was auch ganz gut klappte. Nach der Welpenschule hab ich dann mit 16 Wochen in der Hundeschule weitergemacht. Da ich sehr gelehrig bin, habe ich schnell gelernt. Das Kommando „Bleib“ kann ich super. An dem Zuweitweglaufen üben wir ständig.

 

Also mein erstes Lebensjahr läuft prima. Da ich so eine süße Maus bin, macht meine Meute ganz viel mit mir. Sie hat mich von Anfang an überall hin mitgenommen. Ich benehme mich ja auch immer und bin überall lieb. Was sie so toll an mir finden, ist, dass ich zu allem und jedem freundlich bin. Ich freu mich auf jeden Besuch, vor allem, wenn es Freunde meiner Jungs sind. Im übrigen, weiß ich ganz genau, wann sie aus der Schule kommen. Dann setz ich mich vors Fenster und warte auf sie und die Begrüßung dann erst. Im übrigen sitz ich furchtbar gern vor dem Fenster und beobachte alles.

Was sie noch so toll an mir finden, ist, dass ich wirklich immer gut gelaunt bin. Ich bin noch nie böse geworden, man kann mir sogar ein Schweineohr abnehmen.

Und was noch toll ist, dass ich absolut keine Kläfferin bin. Manche Nachbarn haben schon gefragt, ob ich überhaupt bellen kann. Kann ich natürlich, aber ich bin ein Gucker und schau mir lieber alles an, anstatt es anzubellen.

Meine Meute hat unheimlich viel Freude mit mir und ich mit ihnen. Mein Patrick ist meistens fürs Schmusen zuständig. Mein Dominik spielt und tollt immer mit mir rum. Er hat mir schon viele Tricks beigebracht, die ich immer schnell kapiert habe. Ich kann Leckerchen auffangen, Pfote geben, erst die eine, dann die andere und dann sogar beide. Die Rolle kann ich auch. Wenn Dominik sagt „Schäm Dich“, dann streich ich mit meiner Pfote übers Gesicht. Sagt er „ Gib Laut “ , dann belle ich mit meiner kräftigen, dunklen Stimme. Toll oder ?

Für die langen Spaziergänge sind mein großes Herrchen und Frauchen meistens zuständig. So zwei bis drei Stunden im Wald schnuppern und rennen brauch ich schon. Wie gesagt, sie lassen mich meistens ohne Leine laufen, aber ich kann manchmal einfach nicht nur neben ihnen herlaufen und schön auf dem Weg bleiben wie andere Hunde, sondern oft oder meistens muss ich rechts und links in den tiefen Wald abschweifen. Wenn sie mich dann rufen oder mit so einer Pfeife pfeifen, komm ich aber immer wieder, aber eben nicht immer sofort. Ich muss halt erst versuchen, ob ich den Schmetterling oder Vogel nicht doch erwisch. Da zeigt sich eben, dass ich so ein richtiger Petit Basset Griffon Vendèen bin. Da mich die beiden aber sehr gut kennen, sehen sie schon an meiner Körperhaltung, Nase in der Luft oder auf dem Boden, linke Pfote hoch, Rute in die Höhe, dass ich schon wieder etwas Interessantes entdeckt habe. Wenn sie mich dann sofort rufen, bin ich auch sofort zur Stelle. Also sie müssen mich ständig im Auge habe, ist zwar für sie anstrengend, es wird ihnen aber auch nie langweilig mit mir. Irgendwie glaube ich aber, dass es ihnen gefällt, dass ich ein Hund mit Charakter und eigenem Kopf und so selbstbewusst bin. Aber manchmal bekommen sie halt auch Herzattacken, wenn ich doch mal wieder über die Strenge schlage und allzu weit weglaufe. War bis jetzt aber immer nur ein paar Minuten außer Sichtweite. Bin aber im Moment im Teenageralter und muss zwischendurch wieder ein bisschen mit der Schleppleine laufen.

Ach ja, worauf mein Herrchen und Frauchen auch achten müssen, sind Pferde. Denen lauf ich furchtbar gern nach. Einer Pferdespur könnte ich stundenlang hinterherlaufen.

Lange Spaziergänge mach ich auch furchtbar gerne mit meinen beiden Freunden Derrick und Reika, zwei Hunde meiner Rasse, die auch ich Duisburg wohnen. Dann laufen wir immer wie in einer Meute zusammen.

 

 

 


 

Ach so, ich habe noch was zu erzählen. Seit drei Wochen mach ich mit meinem Freund Rocky und noch zwei Hunden in meiner Größe und meinem Alter Agility für Anfänger. Macht unheimlich Spass. Kann schon durch Tunnel laufen, Hürden überspringen und über ein Klettergerüst laufen. Mein Dominik läuft mit mir. Meine Meute dachte, das ist was für mich, weil ich schon von klein auf auf jeden Baumstamm und jede Mauer gesprungen bin.

Noch was. Meine Meute hat mir einen ganz tollen Fahrradanhänger für Hunde gekauft. Hab schon meine erste Probefahrt darin gemacht. Klappte ganz gut. Wenn wir Straßen fahren, komm ich da rein, im Wald darf ich nebenher laufen.

Ach so, was ich in meinen ersten Lebensjahr nicht so toll fand, waren zwei , drei Besuche beim Tierarzt, war zwar nur zum impfen und einmal war meine Wolfskralle angerissen und als ich vor einigen Wochen das erstemal zum Trimmen musste. Tja, und mein erstes Sylvester. Da hatte ich das erste mal fürchterliche Angst und gezittert wie Espenlaub. Bin halt auch sensibel. Aber meine Meute hat mich schön getröstet.

 

So jetzt hab ich bald Geburtstag. Bin mal gespannt, was ich geschenkt bekomme!

 

Heute war ich im Duisburger Stadtwald. Da habe ich mein erstes freilaufendes Reh gesehen. Gott sei Dank, hatte mich mein Herrchen da noch an der Leine. Ich weiß nicht was ich gemacht hätte, wenn ...........

Im Juli fahre ich das erste mal in den Urlaub, ins Allgäu, da kann ich dann bestimmt Kühe jagen. Ich werde berichten lassen, wie es war.........

 


 

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