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Drei Bengerl
 
 
 
 
 
***** Drei meiner Enkerl und ich wünschen jeden Besucher ein Gutes Neues Jahr 2010 *****
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
  
 
Sei nicht verzweifelt wenn es ums Abschiednehmen geht
Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann.
und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken oder nach Lebzeiten
ist denen gewiss, die Freunde sind.
 
 
  
Mein über alles geliebtes Syrien
 
 
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Syrien I                                        Syrien II
 
          
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausser Österreich habe ich kein Land so in mein Herz geschlossen wie Syrien. Ich liebe dieses Land, die Menschen Es gibt eigentlich nichts was ich an diesem Land nicht liebe
 
Alle Menschen sind Brüder!
 
 
Habe mich auch stets bemüht, diesen Wahlspruch gerecht zu werden.
Mein Herz und meine Vorliebe gilt aber ganz besonders, dem arabischen Raum.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Ruhepause im Stadtpark Tartous 
 
 
 
 
 
 
 
Schüler-Folklore in Tartous
  
 
 Freundinnen unter sich

 
 
Wie ich ja schon erwähnt habe, würde ich Syrien als meine Wahlheimat wählen. Dies mag wohl einige wundern, jedoch hab ich die schönsten Jahre meines Lebens während meines Einsatzes im Rahmen der Un in Syrien erlebt. Ich liebe dieses Land wie kein anderes. Wenn man in Summe etwa 5 Jahre dort verbringt, dann denke ich, kann man doch einiges erzählen. So sind die Syrer sicherlich eines der stolzesten Völker in dieser Region. Die Herzlich und Freundlichkeit darf ebenso nicht unerwähnt bleiben.
 
So gibt es in diesem Land einige Sehenswürdigkeiten, den Grossteil habe ich besucht, und finde, dass Syrien auch eine Reise oder mehrere Reisen wert ist. Über die Geschichte und Vergangenheit dieses Landes zu berichten wäre dreist, es gibt sehr viele einschlägige Fachliteratur. Ich werde Ihnen einige Sehens würdigkeiten vorstellen und auch so weit wie möglich ein wenig "Fremdenführen" und dies mit freiem Eintritt. Nachdem ich das Land von Damascus aus kennengelernt habe, werde ich auch dort meine Reise beginnen.
 
 
 
Shoukran
to
Mr. Ayman Haykal (for Damascus-Online.com)
Mr. Zahi Atasi  (for Syria Live Damascus)
 
Besonderen Dank an Martin Meese
.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tartous

Tartous, die zweitgrößte Hafenstadt Syrien und vor der Küste Arwad, die einzigste Insel Syriens. 60 km nördlich der Grenze zum Libanon gelegen ist sie neben Latakia der wichtigste Hafen Syriens. Ehemalige Kreuzfahrerstadt, deren starke Zitadelle und Hafenmauer zu jener Zeit unmittelbar am Wasser lag. Das Meer konnte so zur Versorgung von Nahrung und fuer Truppennachschub kontrolliert werden. 
Im 12 und 13.Jh. war das christliche Tartous bedeutend für die Kreuzritter. Aus jener Zeit stammen die Reste der Zitadelle und der Kathedrale Notre Dame.
  


 
Arwad
 
 
 
 
 

Die Insel Arwad ist der Stadt Tartous vorgelagert. Tartus und die Insel sind beliebte Ferien- und Ausflugsorte der einheimischen Bevoelkerung. Es ist viel los auf der ohnehin schon uebervoelkerten Insel. Die Menschenmenge verteilt sich ueber die ganze Insel (ca. 40 ha), durch enge Gassen, zur Kreuzritterfestung und auf den Markt wo verschiedene Souvenirs angeboten werden Die Inselbewohner sind bekannt als gute Fischer, Seefahrer und vor allem als Schiffsbauer, und das schon seit Hunderten von Jahren. Die Holzgerippe der sich noch im Bau befindenden Schiffe der kleinen Werften kann man jederrzeit sehen.

 

 


Lattakia

 
 
 
  

 
Hama

In der Stadt Hama, die 50km weiter noerdlich liegt, beziehen wir unsere neuen Hotelzimmer. Hama ist bekannt durch ihre riesigen, aus Holz gefertigten Wasserraeder (Norias). Unter Saladin wurden sie Mitte des 12.Jahrh. gebaut und drehen sich heute noch gemaechlich fuer die Besucher und demonstrieren, wie das Wasser ueber anschliessende Aequadukte, die damals das ganze Orontestal ueberspannten, auf die Felder gebracht wurde. Nach dem anschliessenden Besuch des schmucken Museums, das in einem Palast des 18.Jahrh. untergebracht ist, essen wir in einem Restaurant, wenn moeglich draussen auf der Terrasse mit Sicht auf die Norias. In diesem Land ist man fuer Abendunterhaltung selbst verantwortlich, das heisst, wenn nach einem langen, eindrucksvollen Tag noch ein Funke Energie vorhanden geblieben ist! Andernfalls ist fruehe Bettruhe zu empfehlen

In Hama befinden sich riesige hölzerne Wasserräder, auch Norias genannt, die Reste eines alten Bewässerungssystemes am Fluß Orontes sind.

Das Massaker welches es in den Jahren wo etwa 40.000 Menschen getötet wurden ist wahrscheinlich weltweit nicht so bekannt.

 

 
 
 
 
     
  
 
 
 
  
 
  
 

 
Homs

Nächstegelegene Stadt von Tartous. Berühmt und bekanntwegen den Baklawa Spezialitäten und Gold. 

 
 
 
 
  
 
 
  
 
 
 
  
 

 
Palmyra,
 
Die antike Oasenstadt Palmyra, arabisch Tudmor, lag an einer wichtigen Karawanenstraße auf halber Strecke zwischen Damaskus und dem Euphrat. Mitten in der Wüste, eingebettet in ein Felsmassiv, spenden zwei Quellen das lebenswichtige Wasser.

Die Stadt stand seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. unter römischer Hoheit. Kaiser Caracalla erhob sie zur Kolonie, und da die Stadt von ihrer Anbindung an die Seidenstrasse profitieren konnte, gelangte sie rasch zu großem Reichtum. Offenbar stellte sie auch eine eigene Miliz auf, die im dritten Jahrhundert von Bedeutung werden sollte, als die Sassaniden den römischen Orient angriffen und dabei 260 sogar Kaiser Valerian gefangennehmen konnten. Angesichts dieser Krise entwickelte Palmyra, das zunächst wohl vergeblich eine Verständigung mit den Persern gesucht hatte, eine enorme Aktivität.

Da das antike Palmyra nicht überbaut wurde, werden auch in den nächsten Jahrzehnten weitere archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen stattfinden. Die antiken Anlagen finde ich sind überwältigend. Palmyra sollte man in jedem Fall besucht haben.

 
 
 
 
 
 
 
Krak de Chevalier

Überwältigendes Bauwerk 

 
Krak von einem nahegelegenen Hügel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Aleppo
 
 
ist eine Stadt und eine Provinz in Nordsyrien.
 
Die Stadt hat um 2,1 Millionen Einwohner und ist die größte Stadt im Land vor Damaskus. Sie ist eine der ältesten Städte in der Region und nimmt einen strategischen Punkt zwischen dem Mittelmeer und dem Euphrat. Ursprünglich wurde sie auf einer Hügelgruppe in einer breiten fruchtbaren Senke auf beiden Seiten des Flusses Quwaiq erbaut.
 
Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Alt- und Neualeppo. Die Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Wesentlichen neu entworfen. Die Altstadt (Medina) von Aleppo befand sich innerhalb einer fünf Kilometer langen und siebentorigen Stadtmauer und hat eine Ausdehnung von ca. 350 ha. 1952 schuf der französische Architekt Andre Gutton zahlreiche neue breite Straßen durch die Stadt im Interesse moderner Verkehrsführung. In den 1970ern wurden große Teile der Altstadt zugunsten moderner Wohnblöcke abgerissen, die Altstadt verkam mehr und mehr. Nach der Volkszählung von 2004 leben 118.000 Menschen in der Altstadt.
 
Die Altstadt wurde 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Seit 1993 wird sie in Zusammenarbeit mit der GTZ renoviert. 2004 bekam das Projekt einen Städtebaupreis der Harvard School of Design verliehen. Sie enthält die Große Moschee, die Zitadelle und den Stadtpalast Saif al-Daulah. Das Stadttor Bab Antakya wird zur Zeit von illegalen Anbauten befreit und wieder freigelegt. Das Viertel Dschudaide außerhalb der Stadtmauern, trotz des Namens das christliche Viertel, ist inzwischen in Mode gekommen und zieht auch wohlhabende Bewohner an.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 Qunaitra
 
auch Kuneitra ist eine syrische Stadt auf den Golanhöhen. Der gleichnamige syrische Bezirk ist größtenteils von Israel besetzt und wurde 1981 von Israel annektiert; die Annexion wurde 1982 auf einer UN-Sondersitzung für nichtig erklärt.
 
Qunaitra liegt in einem neutralisierten Streifen direkt an der Grenze zum israelisch besetzten Golan. Die Stadt wurde, bevor sich die israelischen Truppen 1974 zurückzogen, von der israelischen Armee systematisch zerstört. Selbst der Friedhofe wurde geschändet. Seit 1974 wurden in der Gegend um Qunaitra im Zuge des Truppentrennungsabkommen zwischen Israel und Syrien UN-Friedenstruppen stationiert.
 
 
 
 
 
 
 
 

Vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967  lebten etwa 30.000 Menschen in der Stadt, heute nur noch einige Familien.

 
 
 
 

 
 Malooula
 
 
 
     
 
 

 
 
Sednaya
  
 
 
 
 
 


 
Damascus
 
 

Damaskus, die Hauptstadt Syriens, ist eine der alten Metropolen des Vorderen Orient. Sie gilt als eine der schönsten Städte des Orient. Unverfälschtes orientalisches Leben in der Altstadt, Flair in den neueren Vierteln. Die Stad nicht klein aber nicht so gewaltig wie Kairo und daher noch überschaubar.  Nicht hochglanzpoliert wie Dubai, aber angenehm gepflegt und zum Wohlfühlen. Damaskus, im Volksmund Sham genannt, drängt sich zwischen den Hausberg Jebel Qassyun und die Ghuta, den fruchtbaren Grünstreifen, der sie von der Wüstensteppe trennt. Südlich des Flusses Barada liegt die Altstadt, nordwestlich davon erstrecken sich die Neustadtviertel Abu Rumane, Rauda und el-Malki. Die ganz besondere Mischung macht Damaskus zur schönsten arabischen Stadt. Damaskus hat den Ruf, die aelteste, kontinuierlich besiedelte Stadt zu sein. Trotz des europaeischen Einflusses seit den letzten 200 Jahren bewahrte die Stadt ihr orientalisches Gesicht, durch enge Gassen führt der Weg, an duftenden Gewuerzen, Parfums, an glänzendem Goldschmuck oder Messinggeschirr, an appetitlichen Bergen von Früchten vorbei aber es hat jede Ware einen eigenen bestimmten Platz im Souq.

Die kleine, unterirdische Ananias-Kapelle erinnert an die Anfangszeit des Christentums im Christenviertel von Alt-Damaskus. Auf kleinen Bildtafeln wird erzaehlt, wie der roemische Soldat Saulus zum Paulus wurde und wie er in einem Korb ueber die Stadtmauer entfliehen musste. Heute erinnert die Paulus-Kapelle an die Flucht des Heiligen Paulus und wurde am Ort des Geschehens errichtet.

Sehenswürdigkeiten:

  • Nationalmuseum mit seinem prunkvollen Eingang zeigt Kunstschätze aus allen Epochen der syrischen Geschichte.

  • Souk al-Hamidie, ein typisch orientalischer, teilweise überdachter Bazar, in dem es nahezu alles zu kaufen gibt. Der Damaszener Suq ist echt, ehrlich und ungeschminkt - keine Touristenfalle wie der Große Bazar in Istanbul oder der Suq von Marrakesch. Es begleitet uns ein Gemisch von Marktgeschrei, Radiomusik und den Gebetsrufen des Muezzin. durch enge Gassen führt der Weg, an duftenden Gewuerzen, Parfums, an glaenzendem Goldschmuck oder Messinggeschirr,und an appetitlichen Bergen von Früchten vorbei aber es hat jede Ware einen eigenen bestimmten Platz im Souk. Absolute Ruhe erlebt man erst in den Innenhoefen der wunderschönen Moscheen, Palaeste, Karawansereien.

  • Omaijadenmoschee, eine prächtige, von dem Omaijadenkalifen al-Walid in den Jahren 708-715 errichtete Moschee. An der Nordseite der Moschee befindet sich das Grab des Sultans Saladin. Die Omayaden Moschee steht auf heiligem Boden: Als heilige Reliquie der Moslem wird das Haupt des Johannes nun in der Omayyadenmoschee verehrt. Das Westtor des ehemaligen Tempelareals steht heute noch an gleicher Stelle wie in der Antike, ausserhalb der Moschee, und dort genau beginnt Souk.

  • Azem-Palast, ein orientalischer Palast mit einem schönen Innenhof. Die Räume um diesen Innenhof sind als Volkskundemuseum eingerichtet.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
For the following: Copyright by Syria Live Damascus Mr. Zahi Atasi
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