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Es darf gelacht
werden
Wenn man an Kabarett und
Komiker denkt, so muss man schon einige Jahrzehnte zurückgehen um auf echte
Originale zu stossen und da gehts in erster Linie in den Bayerischen
Raum
Hier werden natürlich nur jene Komiker vorgestellt, für
welche ich meine Vorliebe
empfinde.
Hier trifft man ohne Zweifel auf
die Originale wie:
Weiß Ferdl
Weiss Ferdl,
Der Weiß Ferdl ist zeitlebens ein Mythos gewesen. Mit seinem
ganz besonderen Gespür für die politischen und gesellschaftlichen Stimmungen aus
der Sicht der "einfachen Leute" trifft er ins Herz seiner Hörer. Das aber sind
alle, quer durch die gesellschaftlichen Schichten und die politischen Lager.
Seine Kunst ist die Andeutung. Gesten werden zu fertigen Geschichten
assoziiert - jeder hat verstanden, ohne dass je etwas gesagt
wurde.
Weiß Ferdl, ist aus Bayern so wie die Münchner Weisswurst nicht
wegzudenken. 1943 ist Weiß Ferdl plötzlich aus dem öffentlichen Leben
verschwunden - Anlass für Mutmaßungen - Eine schillernde Figur: verachtet,
geliebt, zwiespältig und umstritten.
Karl Valentin & Lisl
Karlstadt
Karl
Valentin
Karl
Valentin wird am 4.6.1882 in München als Valentin Ludwig Fey geboren. Mit 7
Jahren erster Auftritt als Clown im Gasthaus zum Lilienbräu, 1896 entschließt er
sich, Komiker zu werden. 1897-99 Schreinerlehre, Unterricht
beim Zitherlehrer Ignaz Heppner,
Nach dem Tod des Vaters (1902)
führt er das väterliche Möbeltransportgeschäft Falk & Fey weiter, 1906
Verkauf der Firma und Übersiedlung mit seiner Mutter nach Zittau,1911
Bekanntschaft mit seiner späteren Partnerin Liesl Karlstadt (bürgerl. Elisabeth
Wellano) im Frankfurter Hof.
31.7.1911 Eheschließung mit Gisela Royes, Ab 1915 erfolgreiche Auftritte als Solist, Parodist und Mimiker in
mehreren bekannten Münchner Kabaretts und Kleinkunstbühnen, Gastspiele mit
Soloprogrammen.
1931 eigenes
Theater im Goethesaal in der Leopoldstraße, wurde jedoch wenige Wochen wegen
Sicherheitwsmängel geschlossen. 1934
Eröffnung des »Panoptikum« in den Kellerräumen des Hotels Wagner, 1935
Schließung aus Rentabilitätsgründen, 1939
Eröffnung seiner Ritterspelunke im Färbergraben in München, eine Mischung aus
Panoptikum, Kellerlokal und Kabarett, dort zahlreiche Aufführungen des "Ritter
Unkenstein", Nach 1941 tritt Valentin
nicht mehr auf, Erst wieder 1947 erstes Auftreten nach dem Krieg mit
Liesl Karlstadt. Letzte Auftritte 1948 im Simpl und im Bunten
Würfel.
am 9.2.1948 stirbt Valentin an
Lungenentzündung, und wird im Waldfriedhof in Planegg
beigesetzt.
Liesl Karlstadt
Liesl
Karlstadt wird am 12. Dezember 1892 in München-Schwabing als Elisabeth Wellano
geboren. Als fünftes von neun Kindern eines
Bäckers italienischer Abstammung wächst sie in bescheidenen Verhältnissen auf.
Nach dem Besuch der Volksschule arbeitet sie zunächst als
Verkäuferin.
Mit 17
Jahren als Volkssängern zur Volksbühne und zum Kabarett.Sie hat den Drang, auf
den "Brettern, die die Welt bedeuten" zu stehen.Aber erst durch die Begegnung
mit Karl Valentin im Jahre 1911 wird ihre humoristische und musikalische
Begabung wirkungsvoll gefördert. So wie Valentin nicht ohne sie als abendliche
Spielpartnerin denkbar ist, so wird Liesl Karlstadt für Valentin die
unentbehrliche Interpretin seines spezifischen Humors.
Ihre
eigentlichen Erfolge aber erntet sie mit Valentin an den Münchener Kammerspielen
und am Volkstheater und mit Valentin in Berlin, in der Schweiz und in Wien mit
großem Erfolg gefeiert hat.
Liesl Karlstadt ist auch noch die
Geliebte des Familienvaters Valentin.
Als Valentin
ihr ganzes Vermögen in ein zweifelhaftes Museumsprojekt steckt und damit pleite
geht, fällt sie in eine tiefe Krise. An einem Morgen im April 1935 weiß Liesl
Karlstadt einfach keinen Ausweg mehr. Sie stürzt sich in die Isar. Der
Selbstmordversuch mißlingt. Die beliebte Schauspielerin wird in eine Klinik
eingewiesen. Die Diagnose: zu enge Bindung an ihren Bühnenpartner, Karl
Valentin, der seit Jahren all ihre Energie in Anspruch
nimmt.
Nach dem Tod von Karl Valentin
(1948) und dem unwiderruflichen Ende einer großen Zweisamkeit bleibt Liesl
Karlstadt weiterhin populär.
Am 27. Juli 1960 stirbt Liesl
Karlstadt an einer Gehirnblutung in Garmisch-Partenkirchen.
Ratschkathl

Ida
Schumacher (Ratschkathl)
Die 1894 in Arnstorf (Niederbayern) geborene Komödiantin Ida
Schumacher ist besser unter ihrem Namen "Ratschkathl" bekannt. Im Alter von 13
Jahren trat sie in den Chor des Münchner Künstlertheaters ein. Mit 15 Jahren
wurde sie von Ralph Benatzky für das Kabarett entdeckt.
Ihr Mann gründete in München ein eigenes Volkssängerensemble,
welches in verschiedensten Lokalen in Erscheinung trat.
Im Krieg verlor
Ida Schumacher eigentlich alles,ihren Mann, ihre Wohnung ihren Arbeitsplatz und
auch ihre Gesangsstimme.
Erst in den
Jahren 1950 bis 1956 machte sie eine beispiellose Spätkarriere als
"Ratschkathl". Dies verdankte sie, vor allem einer "Halskrankheit". In der Maske
dieser originellen Figur verkörperte sie am Platzl besonders gerne Besucherinnen
des Viktualienmarktes oder dessen Marktfrauen, die flinkzüngige "Oatandlerin"
(Eierverkäuferin) und die "Trambahnschienenritzenreinigungsdame". Wenn sie
einmal mit ihrer heiseren, verquetschten Stimme eine ihrer derben,
wasserfallartigen Schimpfkanonaden über die Bühne fegen ließ, blieb im
Zuschauerraum kein Auge trocken. Auch im Rundfunk war sie häufig zu hören. Am 6.
April 1956 starb die Humoristin Ida Schumacher.
Erst 21
Jahre nach ihrem Tod, 1977, fand sie als Brunnenfigur, die von Marlene
Neubauer-Woerner gestaltet und von Werner Braun gegossen worden war,
Unvergessenheit.
Ida Schumacher ist beim "Ratsch im Treppenhaus" dargestellt.
Mit der Linken hält sie ihren Schrubber, und in der Rechten den Putzkübel und es
scheint, als warte sie darauf, sich beim Großreinemachen des Platzes beteiligen
zu dürfen, um dabei gleich die brisantesten Neuigkeiten herumzutratschen.
Trambahnschienenritzenreinigungsdame - Mia san drei Damen, soweit ma vo de
andern vo Damen redn kann, aber da san fei so gscherte Luada dabei.....
Herbert &
Schnipsi

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Herbert & Schnipsi
Biographie
Claudia
Schlenger, geboren
in Bad Tölz, Jahrgang 1947. Als medizinisch-technische Assistentin arbeitete sie
sieben Jahre in verschiedenen Krankenhäusern, bis sie in Berlin das Abitur für
absolvierte. Neben ihrer Gesangsausbildung ließ sie sich als Schauspielerin
ausbilden.
Hanns
Meilhamer,
gebürtig in Pocking/Niederbayern, Jahrgang 1951. Er studierte an der
Kunstakademie München und schloß mit dem Examen für Kunsterziehung ab. Seit
seinem 19. Lebensjahr steht er mit eigenen Liedern und Texten auf der Bühne und
ist seit 1977 Profi als Kabarettist und Liedermacher.
Claudia
Schlenger und Hanns Meilhamer sind nicht nur im Film ein Paar. Mit ihrem Sohn
Simon (12) leben sie in Simbach am Inn und in München. Simon hatte 1994 in der
ersten Staffel von Herbert und Schnipsi sein Schauspieldebüt und spielt auch in
den aktuellen Folgen mit. |
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Die
Zeittafel:
1982 traten Claudia Schlenger und Hanns Meilhamer
zum ersten Mal mit eigenen Liedern und Sketchen auf.
1983 werden
sie mit dem Salzburger Stier und dem Deutschen Kleinkunstpreis
ausgezeichnet.
1984 entdeckt sie das Fernsehen: Der Bayerische
Rundfunk zeichnet das Programm Muatta, i bin a
Guckuck auf und sendet es in zwei Teilen sowohl im Bayerischen Fernsehen
als auch im Ersten. Es folgen weitere Programme, die ebenfalls für Funk und
Fernsehen aufgezeichnet werden.
Seit 1986 spielen sie regelmäßig
in der Sketch-Serie Kanal
fatal. |
Gerhard
Polt

Gerhard
Polt , geboren
1942 in Münschen, briliert seit 1975 als Sänger, Schauspieler, Poet und
Philosopph auf deutschen und internationelen Bühnen. Polt erhielt zahlreiche
Auszeichnungen.
Nach dem Abitur an einem Münchner Gymnasium studierte der 1942
in München geborene und im katholischen Wallfahrtsort Altötting aufgewachsene
Gerhard Polt zunächst in München politische Wissenschaften, Geschichte und
Kunstgeschichte. Er wandte sich dann der Skandinavistik zu und studierte ab 1962
nordische Sprachen in Schweden, wo er vier Jahre lebte.
Polt
arbeitete als Dolmetscher, Übersetzer und Lehrer in München, ehe er sich 1976 in
der Münchner Kleinen Freiheit zum ersten Mal mit einem kabarettistischen
Programm, der „Kleinen Nachtrevue“, vorstellte. Anschließend erhielt er ein
Engagement am Berliner Schiller-Theater. Seitdem gilt der vielfach
ausgezeichnete Polt als Experte bajuwarischer Lebens- und Wesensart, als
politisch unbequemer Querdenker und Moralist. Er verkörpert den Spießbürger,
entlarvt die Abgründe seiner Seele und erhob durch die Allgemeingültigkeit der
Darstellung seine Beobachtung zur Kunstform.
Bekannt
wurde Polt durch seine 12-teilige Sketchreihe „Fast wia im richtigen Leben“,
produziert vom Bayerischen Rundfunk, die zunächst im Ersten gesendet
wurde.
Schweiz
Emil Steinberger
Österreich
An erster Stelle steht natürlich
hier
Peter Alexander
und es ist sehr schwierig diesen
Allrounder in die richtige Kategorie einzustufen.
Aber ich denke, dass er auch sehr
gut in diese Seite passt

Alfred
Heindler (Träger der
Viktor-Adler-Plakette)
am 02. Jänner 2005 im 78.
Lebensjahr verstorben. Vielen Menschen hat er durch seinen Humor Freude
bereitet. In seiner Kindheit wurde er durch das NS-Regime rassisch
diskriminiert.
Biografie
Alfred
Heindler wurde am 31. Jänner 1927 in Niklasdorf geboren. Mit 3 Jahren wird er
adoptiert. Zwischen 1938 und 1945 wird er vom NS-Regime wegen seiner
(halb)jüdischen Abstammung diskriminiert und gedemütigt und durfte keine höhere
Schule besuchen, auch nicht die Schauspielschule. Durch Unterstützung seines
Vaters kam er in die Werksschule der Alpine Montan Gesellschaft in Donawitz und
wurde dort als Elektriker ausgebildet. In den Nachkriegsjahren wird er
Bildungsreferent des Betriebsrates in Donawitz.
Er
organisiert Unterhaltungsveranstaltungen, wird Volkshumorist und gelangt zu
regionaler Popularität. Eine Plattenfirma entdeckt ihn und drängt den "Kleinen Fredy" dazu, das Wiener Publikum zu "erobern".
In der Folge werden 29 Tonträger produziert, davon eine Goldene für über 100.000
verkaufte Schallplatten.
Seinen
dritten Lebensabschnitt verbrachte der Herztransplantierte und schwer
Gehbehinderte mit seiner Gattin Erni im gemeinsamen Eigenheim in Proleb bei
Leoben. Bis zu seinem Ableben war er stets an den politischen Vorgängen
interessiert und verlor trotz seines schweren Schicksals nie seinen
Humor.
Otto Schenk
und Helmut Lohner
GB
Benny
Hill

Die 3 Idioten
Israelische
Comedyserie
Das verrückte
Orchester
Slapstick-Comedy von und
mit Julien Joy-Chagrin. Im Rahmen einer weltweiten Tournee gerät ein
Orchesterdirigent in haarsträubende Abenteuer. Eine Primadonna, deren Timbre
glaszerschmetternd ist, treibt ihn zum Beispiel fast zum
Wahnsinn.
Reihenfolge: 1. Die Primadonna
2. Das verräterische Foto, Teil 1 3. Das verräterische Foto, Teil 2
4. Safari-Symphonie 5. Des Meisters großer Auftritt 6. Krach, Bumm
und Peng 7. Viva I, Das Konzert im Gefängnis 8. Viva II, Die Flucht des
Meisters 9. Der ungebetene Gast
10. Das Genie
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