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Seemannsschicksale Band 2
Seemannsschicksale  Band 2 Ein Band aus der gelben "Zeitzeugen-des-Alltags"-Buchreihe von Jürgen Ruszkowski  erschienen im September 2000: Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus jüngerer Geschichte und Gegenwart aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski  kartoniert: 280 Seiten Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir bestellen: Kontakt  Die Bücher sind zu je 12,00 € Euro im Buchhandel, oder ( in Deutschland portofrei - uslandsporto: ab 3,00 €) direkt beim Herausgeber zu beziehen:  Leserreaktionen Inhalt: Vorwort zum zweiten Band Von 1970 bis 1997 leitete ich das größte Seemannsheim in Deutschland am Krayenkamp am Fuße der Hamburger Michaeliskirche, ein 140-Betten-Hotel für Fahrensleute. Dabei lernte ich Tausende Seeleute aus aller Welt kennen. Im Februar 1992 entschloss ich mich, meine Erlebnisse mit den Seeleuten und deren Berichte aus ihrem Leben in einem Buch zusammenzutragen. In der deutschen Seefahrt waren in ihrer Blütezeit und der der Seemannsmission vor Ausbruch des ersten Weltkrieges etwa 100.000 Menschen beschäftigt. Weitere 20.000 deutsche Seeleute arbeiteten unter fremden Flaggen. Davon sind heute noch etwa 10 % verblieben. Die Technik hat die Welt an Bord der Schiffe in den letzten drei Jahrzehnten revolutioniert. Durch den Container und die Mikroelektronik wurden an Bord mindestens so große Veränderungen und Umwälzungen hervorgerufen, wie beim Übergang vom Segel- zum Dampfschiff. Die Hafenliegezeiten reduzierten sich drastisch. Landgang in fremden Häfen wurde immer kürzer und seltener möglich. Die Zahl der Besatzungsmitglieder eines großen Überseefrachters sank in den letzten Jahrzehnten von 40 über 20 auf 12 Mann. Das ferngesteuerte unbemannte Überseeschiff ist nicht nur denkbar, sondern wurde bereits getestet. Dennoch ist es kaum vorstellbar, dass in Zukunft unbemannte Schiffe den Seemann völlig überflüssig machen. Obwohl im letzten Vierteljahrhundert Zehntausende deutscher Seeleute freigesetzt wurden und in Landberufe abwandern mussten, ist die Seefahrt ohne die Menschen an Bord nicht zu denken. Langlebige Vorurteile in der Gesellschaft gegenüber den Seeleuten treffen heute nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen nur noch sehr eingeschränkt zu. Wer in unserer Zeit in der Seefahrt beruflich bestehen will, muss fachlich qualifiziert, aus bestem Edelholz geschnitzt und sehr anpassungs- und widerstandsfähig sein. Die Seefahrt brachte in Jahrhunderten eine eigene Kultur hervor. Sie droht mit dem Einzug der Hochtechnologie und des Containers an Bord auszusterben. Träger dieser Kultur sind Menschen. Menschen, die in den letzten Jahrzehnten in der Seefahrt arbeiteten, die in weit geringerer Anzahl noch heute an Bord tätig sind, die mir im Seemannsheim begegneten, habe ich in dem ersten Band „Seemannsschicksale“ in kurzen, aber aufschlussreichen Portraits und Lebensläufen vorgestellt: Wie kamen sie zur Seefahrt? Was haben sie an Bord und in den Häfen der Welt erlebt? Wie geht es ihnen heute? Welche Perspektiven sehen sie für sich und für den Beruf des Seemanns? Das Schicksal dieser Menschen soll nicht in Vergessenheit geraten. Bei den Interviews mit den Seeleuten hatte ich gemerkt, dass mir altbekannte Gäste des Seemannsheimes durch die intensiven Gespräche erst richtig vertraut wurden. Das Projekt brachte mir viel Freude, forderte aber auch viel Zeit und Kraft. Ein Verlag zeigte sich interessiert, scheute dann jedoch das Risiko. So habe ich das Buch im Eigenverlag vertrieben. Die erste Auflage erschien unter dem Titel: „Seemannslos - heimatlos“, eine erweiterte als „Seemanns-Schicksale“. Insgesamt brachte ich bisher über 2.500 Exemplare an interessierte Leser. Ich erhielt viele Reaktionen zu meinem Buch. Ein Schifffahrts-Fachjournalist: „...heute kam Ihr Buch per Post an - und ich habe es gleich in einem Rutsch komplett durchgelesen. Einfach toll! In der Sprache des Seemannes, abenteuerlich und engagiert. Stories von der Backschaftskiste und voll von Lebenslust, Leid und Tragik. Dieses Buch sollte man den Politikern und Reedern um die Ohren klatschen. Menschenschicksale voll von Hochs und Tiefs. Ich hoffe, dass das Buch eine große Verbreitung findet und mit Vorurteilen aufräumt. Da ich in der Schifffahrts-Journalistikbranche ganz gut engagiert bin, ...werde ich gerne dazu beitragen, dass Ihr Buch eine große Verbreitung findet... Ich bestelle hiermit noch fünf weitere Exemplare... Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit dem Buch, - das wirklich Seinesgleichen sucht...“ Die Sekretärin eines Bundestagsabgeordneten schrieb: „...Herrn Tietjen hat das Buch ... so gut gefallen, dass er es gerne weiterverschenken möchte und zu diesem Zweck noch einmal 10 Exemplare bestellt...“ Seeleute schrieben mir: „...bei einem Bekannten in Husum sah ich das von Ihnen herausgegebene Buch... Ich las kurz darin und fand es sehr interessant. Ich bin selbst weit über 20 Jahre in der Ex-DDR zur See gefahren...“ oder „...möchte Ihnen zu Ihrem Buch gratulieren ... fahre seit 1960 zur See, seit 18 Jahren als Kapitän bei einer namhaften Reederei. Habe in meiner Sturm- und Drangzeit selbst mal bei Ihnen gewohnt. Drei der von Ihnen beschriebenen Personen sind mir persönlich bekannt ... Ein Buch, das die Seeleute der 60/70 Jahre treffend beschreibt.“ Die Reaktionen auf den ersten Band und die Nachfrage ermutigen mich, in diesem zweiten Band weitere Menschen vorzustellen, die einige Wochen, Jahre oder ihr ganzes Leben der Seefahrt verschrieben haben. Ein Kapitän hat jahrelang Tagebuch geführt. Er benutzte dieses als Quelle für seine Memoiren, die er mir zur Verfügung stellte. Ich redigierte und veröffentlichte sie als weiteren Band in der Reihe „Seemannsschicksale“. Auch dieses Buch „Ein Leben auf See“ stieß auf reges Interesse und der Verband deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere in Hamburg ermutigte mich mit der Meinung, diese Reihe „Seemannsschicksale“ sollte unbedingt fortgesetzt werden. Allen, die an diesen Portraitsammlungen mitgewirkt haben, mir aus Ihrem Leben erzählten, von ihren Fahrten berichteten, sich mit der Veröffentlichung einverstanden erklärten, mir Bildmaterial zur Verfügung stellten - allen sei herzlich gedankt! Ein besonderer Dank gilt Herrn Jochen Esdohr (+) aus Magdala für das Korrekturlesen. Hamburg, im September 2000 Jürgen Ruszkowski |  | | |  | Ein fleißiger Matrose aus Spanien Matrose o.B. Pablo Fernandez Molanes aufgezeichnet von Jürgen Ruszkowski Pablo Fernandez Molanes wurde am 18. Juli 1949 in der kleinen Atlantik-Küstenstadt Cangas de Morasso in Galicien im Nordwesten Spaniens nördlich der Hafenstadt Vigo nördlich von Portugal geboren. „Mein Vater hatte 6 Kinder, eine Tochter und vier Söhne, und es nicht einfach, uns in ärmlichen Verhältnissen groß zu machen. Einer meiner Brüder starb als Kind. Neben der Schule mussten wir schon früh durch Mitarbeit zum Lebensunterhalt beitragen. Wir arbeiteten immer von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Das hat meine Einstellung zur Arbeit lebenslang geprägt. Auf einem kleinen Stück Land, einem kargen Acker, wurde Mais angebaut. Zwei Kühe gaben die Milch. Hauptsächlich davon wurde die Ernährung der Familie bestritten. Ab dem 7. Lebensjahr ging ich zur Schule. Mit 15 Jahren endete die Schulzeit und ich arbeitete fortan fast fünf Jahre in der Küstenfischerei. Danach machte ich zwei Jahre bei der spanischen Marine Dienst, wo ich auch seemännisch geschult wurde. Im Alter von 22 Jahren wollte ich eigentlich in Antwerpen auf einem norwegischen Schiff anmustern, aber man erwartete englische Sprachkenntnisse von mir, die ich leider nicht hatte. Es bot sich mir jedoch in Antwerpen eine Möglichkeit, auf einem deutschen Schiff einen Job zu finden und ich griff zu. So kam ich am 1.7.1971 als Matrose ohne Brief auf die „Hille Sasse“, die in der Kleinen Fahrt die Nord- und Ostsee bereiste. Als unterwegs im Nord-Ostsee-Kanal die deutsche Wasserschutzpolizei an Bord kam und feststellte, dass ich noch kein deutsches Seefahrtbuch hatte, wurde dem Kapitän aufgetragen, das im nächsten Hafen unverzüglich nachzuholen. So bekam ich am 28. September 1971 in Wilhelmshaven mein erstes deutsches Seefahrtbuch. Auf diesem Schiff blieb ich insgesamt 14 Monate lang. Mein zweites deutsches Schiff war die „Flensburg“, ein Fischereifahrzeug der Deutschen Hochseefischerei „Nordsee“, auf dem ich im November 1972 aber nur für 23 Tage blieb. Anschließend lebte ich wieder zwei Jahre lang in meiner Heimat in Spanien, um dann im September und Oktober 1974 erneut als Matrose o.B. in der Kleinen Fahrt für gut einen Monat auf der „Ramgate“ tätig zu sein. Es folgten dann ab September 1974 fünf Monate auf der „Osterems“. Nach einem Unfall, den ich mir an Bord zugezogen hatte, blieb ich dann fast sechs Jahre in Spanien. Im März 1980 musterte ich in England für sieben Monate auf dem in der Kleinen Fahrt tätigen Tankmotorschiff „Borkum“ als Matrose o.B. an. Nach zweimonatigem Urlaub folgte eine zweite Fahrzeit auf der „Borkum“ für acht Monate bis August 1981. Vom Dezember 1981 bis März 1982 bot mir dann der Tanker „Edith Essberger“ wieder im Nord-Ostsee-Bereich Arbeit und Brot. Ab Juni 1982 arbeitete ich für sechs Monate als Matrose o.B. auf dem zwischen Travemünde und Schweden eingesetzten Ro-Ro-Schiff „Wuppertal“, mit dem wir hauptsächlich LKW transportierten. Im Mai 1983 bot man mir eine Stelle als Matrose bei der Hamburger Bugsier-, Reederei und Bergungs-AG (residiert am Johannisbollwerk), wo ich bis 1996 auf zehn Schiffen tätig war. Zuerst arbeitete ich sechs Monate lang auf dem kleinen 999er Containerschiff „Elbe“, mit dem wir vor allem in Deutschland gebaute neue Waggons nach Irland und England transportierten. 1984 und 85 war ich zunächst vier, dann noch einmal sechs Monate lang auf dem 3.600 BRT messenden MS „Weser“ tätig, anschließend 1986 für sechs Monate in der Großen Fahrt auf dem 9.764-BRT-MS „Lloyd Loudres“ und fünf Monate auf der mit 12.754 BRT vermessenen „Lloyd California“. Wir fuhren mit diesen Schiffen nach USA und Südamerika-Ostküste, aber auch durch den Panamakanal zu Häfen der Westküste. Auf dem ebenfalls der Bugsier-Reederei gehörenden 6.120 BRT großen MS „Red Sea Endeavour“ fuhr ich ab Dezember 1986 bis Januar 1989 dreimal: fünf, sieben und sechs Monate Linie durch das Mittelmeer, den Suezkanal und das Rote Meer bis Port Sudan als südlichsten Hafen. Auf dem Containerschiff „Antartico“ (7.000 BRT) arbeitete ich von Juli 1989 bis Mai 1991 in der Chile-Fahrt zunächst acht und dann noch einmal sieben Monate, auf dem gleich großen Schiff „Hannoverland“ war ich 1991/92 vier Monate und 1993 noch einmal sechs Monate tätig. Zwischendurch war ich für fünf Monate auf der „Sea Beach“ eingesetzt. 1994 bot mir MV „Maersk La Plata“ für ein halbes Jahr Arbeit und 1996 noch einmal für gut einen Monat Arbeit und Brot. Zwischendurch machte ich in der Kleinen Fahrt auf dem 883-BRT-Schwergutschiff „Roland“ Dienst. Im März 1996 war meine Zeit bei Bugsier leider zu Ende. Im März/April 1997 fand ich auf dem nach Hallig Hooge und Amrum verkehrenden Ausflugsschiff „Eilun“ für 25 Tage Arbeit. Von März bis Mai 1998 war ich auf MS „Containerships III“ bei H.P.Wegener als Matrose tätig. Mein letztes Schiff war die zwischen dem dänischen Havneby auf Römö und List auf Sylt verkehrende Fähre „Westerland“, die mir von Februar bis September 1999 Arbeit bot. Auf Anweisung des Ladeoffiziers hatte ich vor allem die Fahrzeuge genau einzuweisen. Eine Überfahrt dauerte in der Regel 45 Minuten. So pendelten wir vom frühen Morgen bis zum späten Abend immer hin und her. Ich hoffe, mit Beginn der Vorsaison wieder einen Platz auf diesem Schiff zu finden. Sicher ist das jedoch nicht. In meinem Alter wird es immer schwerer, noch etwas in der Seefahrt zu finden. Andere Kollegen haben schon seit Jahren als Matrosen keine Chancen mehr. Bislang hatte ich immer noch Glück. Ich bin in Spanien verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 19 und 13 Jahren. Kürzlich war ich für 20 Tage zu Hause auf Urlaub. Da ich Arbeitslosengeld beziehe und auf der Suche nach einer neuen Arbeit bin, muss ich in Hamburg bleiben.“ Pablo wohnt in Hamburg seit Jahren immer im Seemannsheim am Krayenkamp. Der solide 50jährige Matrose Pablo ist von kräftiger Statur und strahlt ein gesundes Selbstbewusstsein aus. | Von Schiffselektriker zum Börsenguru Elektriker Günter Grede aufgezeichnet von Jürgen Ruszkowski Günter Grede wurde im November 1945 in Hessisch-Lichtenau, etwa 25 km von Kassel entfernt, geboren. Er wuchs in geordneten Familienverhältnissen auf. Eine Schwester und ein Bruder leben noch in Hessen. Ein weiterer Bruder verstarb vor etlichen Jahren bei einem Verkehrsunfall. Günter machte nach neun Schuljahren seinen Hauptschulabschluss und absolvierte anschließend eine Berufsausbildung zum Elektromaschinenbauer im Aufzugsbau bei der Firma Hevelmeier & Sander in Kassel. Bis zu seiner Gesellenprüfung blieb er im Elternhaus. Anschließend nahm er in Frankfurt am Main eine Arbeitstelle bei einer Gasgeräte- und Heizungsgesellschaft an, bei der er Steuerungsgeräte für Gasheizungen zu installieren hatte. „Als ich im Jahr 1971 eines Tages durch Frankfurts Straßen spazieren ging, hörte ich, wie jemand meinen Namen „Günter“ rief. Erst reagierte ich gar nicht. Dann wurde mein Name noch einmal gerufen. Ich drehte mich um und stellte fest, dass ein ehemaliger Kollege, mit dem ich zusammen die Berufsschule besucht hatte, nach mir rief. Wir gingen zusammen in eine Kneipe und erzählen uns, wie es uns seit der Schulzeit ergangen war. Er berichtete mir, er habe zur Zeit drei Monate Urlaub. Das kam mir reichlich komisch vor. Wer hat schon drei Monate Urlauf an einem Stück. Ich erfuhr von ihm, er fahre zur See und da sei es üblich, die durchgearbeiteten Wochenenden und Überstunden durch entsprechend langen Urlaub ausgeglichen zu bekommen. Er meinte, das könne ich auch haben. Elektriker suche man in der Seefahrt immer. So kündigte ich meinen Job in Frankfurt und fuhr nach Hamburg, wo ich mich im „Weißen Haus“, dem damaligen „Hamburger Seemannshaus“ in der Seewartrenstraße einmietete. Ich lief durch den Hafen und schaute mir die dort liegenden Schiffe an. Es dauerte kaum zwei Wochen, da hatte ich meinen ersten Heuervertrag bei der Hamburg-Süd in der Tasche. Auf meine dortige telefonische Anfrage hieß es: Kommen Sie mal mit allen Ihren Papieren vorbei, dann sehen wir weiter. Die Hamburg-Süd hatte damals schon drei moderne Containerschiffe mit Turbinenanlage unter Dampf. Eines war die „Columbus Australia“, auf der ich sechs Monate als Elektriker-Assistent in Richtung Neuseeland tätig war. Ich hatte dabei viel Gelegenheit zum Landgang. Daher gab ich auch fast die gesamte Heuer unterwegs aus, so dass ich mich nach der Rückkehr bald wieder um ein neues Schiff bemühte. Bei der Hamburg-Süd wollte ich nicht länger bleiben. Diese Reederei war für mich ein „Staat im Staate“, wo es mir nicht so recht gefiel. Ich fuhr für kurze Zeit nach Hause und fand anschließend einen neuen Job bei der Firma Chemikalien Seetransport. Es war seinerzeit ja überhaupt nicht schwierig, schnell wieder eine neue Arbeit an Bord eines Schiffes zu finden. Mein neues Schiff, die unter Kuwait-Flagge fahrende „Alfondas“, ein 280.000-Tonnen-Tanker, lag in Rotterdam in der Werft, als ich einstieg. Ich blieb zunächst fünf Monate an Bord, die ersten vier als Assi, den letzten als voll bezahlter Elektriker, machte dann Urlaub und arbeitete anschließend noch einmal sieben Monate auf diesem Schiff, auf dem ich damals ein Schweinegeld verdiente. Da lebte ich nach dem Motto: Was kostet die Welt?! Allerdings habe ich mein Geld nicht auf der Reeperbahn durchgebracht, wie mancher Seemann damals, sondern habe mir davon Urlaubsreisen nach Asien und Südamerika geleistet. Ein halbes Jahr hielt ich mich in Thailand und Malaysia auf.“ Günter zeigt stolz ein Sparbuch einer Thailändischen Bank aus jener Zeit: „Das musste ich mir zulegen, weil ich ein Banksafe für meine Reisekasse benötigte, was mir die Bank nur bereitstellen wollte, wenn ich ein Sparkonto eröffnen würde. Wenn ich mal wieder nach Thailand kommen sollte, kann ich mit Zins und Zinseszins sicherlich an die 40.000 Bath (das sind etwa tausend Dollar) abheben.“ Nach dieser Zeit fuhr Günter zehn Monate lang als Elektriker bei der Firma Einbcke unter Liberia-Flagge auf der „Neptunia“ . Die Heuer des Elektrikers entsprach der eines zweiten Ingenieurs. Auf dieser Reise gab es kaum Gelegenheit zum Geldausgeben, so dass er sich anschließend von den etwa 30.000 DM Ersparnissen ein Auto, einen Schirokko, kaufte, was er jedoch kurze Zeit später für eine Fehlentscheidung hielt, weil er das Auto als Seemann kaum nutzen konnte. Bei einem Urlaubsaufenthalt in Brasilien besuchte er die von Deutschstämmigen bewohnte Stadt Blumenau, wo er sich in einer Pension einmietete. „Dort lernte ich auch meine italienstämmige Ex-Frau kennen, die einigermaßen gut deutsch sprach. Ein Jahr später heiratete ich sie. Wir haben einen gemeinsamen Sohn und eine Tochter.“ Man lebte zusammen in Balneario Camboriu. Von dort aus verdingte sich Günter erneut in der Seefahrt bei der Firma Chemikalien-Seetransport als Schiffselektromechaniker und später bei der Firma Harms Bergung auf einem Schwimmkran. „Ich habe mal bei einem Arbeitsamtsvermittler privat einige Elektrikerarbeiten gemacht. Dadurch hatte ich bei dem ein Stein im Brett und konnte mir anschließend immer einige „Rosinen“ aus seiner Angebotspalette herauspicken. Ich verdiente bei Harms viel Geld und hatte dazu noch alle sozialversicherungsrechtlichen Absicherungen. Der Chef hätte lieber einen Ingenieur eingestellt, aber der Prokurist wollte mich haben und konnte seinen Chef schließlich davon überzeugen, dass ich als in der Seefahrt erfahrener Praktiker das Improvisieren gelernt habe und daher für den Job geeigneter sei. So war ich drei Jahre lang von 1977 bis 1980 in Dschidda an der saudischen Rotmeerküste für die Wartung eines den Saudis gehörenden Schwimmkrans verantwortlich. Der Vertrag wurde für drei Jahre geschlossen. Jeweils nach vier Monaten erhielt ich zwei Monate Urlaub, in denen ich zu meiner Familie nach Brasilien flog. Nach Ablauf der drei Jahre verbrachte ich einen längeren Urlaub in Brasilien. Auf dem Schwimmkran in Dschidda hatte ich in Gesprächen zwischen Kollegen von guten Verdienstmöglichkeiten bei der Baufirma Holzmann gehört, die auf überseeischen Montageplätzen Fachleute suchte. Für solche Mitteilungen hatte ich immer lange Ohren und speicherte das Gehörte für später ab. Nach meiner Rückkehr aus Brasilien nach Deutschland fragte ich telefonisch bei Holzmann nach, ob sich auch für mich so ein Job böte. Was ich zu hören bekam, klang verlockend: Ich sollte sofort mit allen Papieren vorbeikommen und auch gleich einen gültigen Pass dabeihaben! Letzteres klang besonders aktuell. Man suchte sofort jemanden für eine Baustelle in Nigeria. Im Seemannsheim in Hamburg, wo ich zu der Zeit wohnte, hatte ich einem Kollege davon erzählt, der sich dann auch erfolgreich beworben hatte. Nach zwei Monaten flog ich bereits mit einem Vertrag als Elektriker und Schlosser nach Port Harcourt. Auf einer Riesenbarge mit Wohncontainern hatte ich die Elekto- und Wasserleitungen zu installieren und zu warten. Der von mir empfohlene Kollege aus dem Seemannsheim entpuppte sich leider sehr bald als unbrauchbarer Alkoholiker und musste wieder nach Hamburg zurückgeschickt werden, weil er morgens nicht pünktlich aus der Koje kam und auch während er Arbeitszeit soff. Ich blieb zunächst für fünf Monate. Als ich in Urlaub flog, fragte man mich gleich, ob ich nicht wiederkommen wolle und bot mir einen Vertrag für weitere 36 Monate an. Aber etwas später mußte Holzmann die Arbeiten einstellen, weil wegen einer in Nigeria ausgebrochenen politischen Revolution neue ungünstigere Geschäftsbedingungen eingetreten waren. Nach meiner Rückkehr nach Hamburg wurde ich drei Monate lang auf einer Holzmann-Baustelle im Kielkanal beschäftigt. Von dem mir zustehenden längeren Urlaub nutzte ich nur eine Woche für mich und stieg für die Zeit des Resturlaubs für eine Reise von Malaga bis Dubei auf einem Schiff bei Seetrans ein, bekam vom dortigen Kapitän jedoch „einen Sack“, weil ich dem Chief im Streit voll Zorn einen Aschenbecher ins Kreuz geworfen hatte. Bei meiner Rückkehr nach Hamburg fragte man mich bei Holzmann sofort ganz aufgeregt, wo ich denn gewesen sei, man habe schon nach Brasilien nach mir telefoniert. Man brauchte mich auf einer Baustelle im Irak. Zwei Wochen später flog ich schon dorthin und blieb dort von 1982 bis 1986 zur Zeit des Krieges zwischen dem Irak und Iran. Von dem Krieg bekamen wir jedoch nur aus der Ferne etwas mit. Die Russen hatten den Iranern in einer Studie schmackhaft gemacht, einen versalzten Landstrich durch Ausschwemmung des Salzes aus dem Boden urbar machen zu können. Dafür bekamen deutsche und niederländische Firmen den Zuschlag. In einem breiten Kanal von 173 km Länge hatte ich zusammen mit einem Elektiker-Kollegen drei Schwimmbagger zu warten. Wir lösten uns gegenseitig ab: Einen Monat arbeiteten wir gemeinsam, dann flog jeder von uns jeweils für je einen Monat in Urlaub. Nach Ende des Vertrags ging ich in Hamburg zum Arbeitsamt, um mich arbeitslos zu melden. Man bot mir jedoch sofort einen neuen Job bei der Firma Chemikalien Seetransport an, wo ich ja schon einmal tätig gewesen war. Da dort nichts Negatives gegen mich vorlag, wurde ich auch sofort wieder eingestellt. Zwei Jahre fuhr ich bei CST unter nichtdeutscher Flagge, hatte dann einen Arbeitsunfall und anschließend bei der selben Firma noch einmal acht Jahre lang Schiffe unter deutscher Flagge. Anlässlich der Ausflaggung der deutschen Schiffe erhielt ich 1996 für meine zehnjährige Betriebszugehörigkeit eine Abfindung in Höhe von 36.000,- DM. Danach arbeitete ich noch zwei Jahre lang auf zwei Schiffen der in Hamburg am Vorsetzen 50 ansässigen Firma Maritim Carrier Shipping. Auf der „Grey Fox“ war ich inklusive Werftzeit in Schanghai zunächst fünf Monate tätig, ging dann für fast sieben Monate vom 21.11.1998 bis zum 8.6.1999 auf die „Purple Beach“ und dann noch einmal bis zum 20.9.1999 auf die „Grey Fox“. Das war mein letztes Schiff. Bis zum August 2000 habe ich noch Anspruch auf Urlaubsentgelt. Dann endet meine Seefahrt. Hoffnung auf neue Jobs habe ich nicht mehr. Ehrlich gesagt, bin ich auch nicht mehr so scharf auf die Arbeit auf See. Ich rechne für mich mit einem Arbeitslosengeld von etwa 2.400,- DM. Davon werde ich zunächst ganz gut leben können.“ Günter wohnt seit Jahren während seiner Hamburg-Aufenthalte im Seemannsheim am Krayenkamp. Dort bewohnt der Vierundfünfzigjährige jetzt ein kleines Zimmer, in dem er neben Bett, Schrank und Kühlschrank sein Börsen-Büro eingerichtet hat: „Seit Oktober 1999 spekuliere ich mit Aktien und bin erstaunt, wie viel Geld man damit machen kann. Ich habe in den fünf Monaten schon 44.000,- DM verdient. Manche Aktien verdoppeln ihren Wert innerhalb kurzer Zeit. Den Verkaufsgewinn lege ich immer sofort wieder an.“ An einer Wandkonsole hängt sein Fernsehgerät, dessen Bildschirmtext ihm die neuesten Tageskurse offenbaren. Via Computer und Modem ist er ständig im Internet unterwegs, verfolgt die Empfehlungen der Analysten und einige Börsenwerte stündlich und ordert seine Käufe und Verkäufe online per Direktbank in Österreich per Mausklick oder per Fax. „Im Nachhinein ist man ja immer klüger. Wenn ich öfter mehr Geduld zum Abwarten gehabt hätte, hätte ich noch viel mehr verdienen können, denn manche Werte, die ich verkaufte, weil sie mir ausgereizt schienen, stiegen anschließend noch kräftig weiter.“ Mit dem Eifer eines Spielers ist er bei der Sache und es müsste ihn schon ein Börsencrash treffen, ehe er sich der Faszination dieser für ihn neuen und glitzernden Welt wieder abwenden würde. Inzwischen hat er aber eingesehen, dass er es ohne praktische Arbeit nicht aushält: „Ich habe mich um die Stelle eines Hausmeisters einer großen Wohnanlage beworben. Die wollten speziell einen Elektriker einstellen. Ich brauche eine sinnvolle Aufgabe. Das Aktiengeschäft kann ich in der Freizeit nebenher betreiben. Aber der Verdienst muss schon so sein, dass ich mehr habe, als mein jetzt gutes Arbeitslosengeld!“ |  | Hier lesen Sie Reaktionen von Lesern auf die Bücher  | Band 4: "Seemannsschicksale unter Segeln und mit Dampf" Die Seefahrt unserer Urgroßväter im 19. Jahrhundert Lebensläufe mehrerer Kapitäne | Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est! zu meiner maritimen Bücher-Seite  Kontakt - Leserreaktionen Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir per eMail bestellen:  Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt: Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.  Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski: Seemannsschicksale Band 1 Begegnungen im Seemannsheim ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt  Band_1 Bestellung | Seemannsschicksale Band 2  Band_2_bei_freenet.de  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski Bestellungen | Seemannsschicksale Band 3  Band_3_bei_freenet.de  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten Bestellungen | Band 4 - Edition 2004 Seemannsschicksale unter Segeln  Die Seefahrt unserer Urgroßväter im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts - neu überarbeitet! Bestellungen | Band 5  Capt. E. Feith's Memoiren:  Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet Bestellungen | Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von Capt. E. Feith : Band 6 ist in Arbeit: Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" Master next God | Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale: Dirk Dietrich: Auf See ISBN 3-9808105-4-2 Dietrich's Verlag Band 7 = 12,80 € Bestellungen | Band 8: Maritta & Peter Noak auf Schiffen der DSR ISBN 3-937413-04-9 Dietrich's Verlag Bestellungen | Band 9 Endstation Tokyo Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes  Endstation Tokyo Bestellungen | Band 10: Autobiographie des Webmasters  Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons  Bestellungen | Band 11:  Genossen der Barmherzigkeit  Diakone des Rauhen Hauses Diakonenportraits Bestellungen | Band 12:  Autobiographie: Diakon Karlheinz Franke  Bestellungen | Band 13: Autobiographie: Diakon Hugo Wietholz  Bestellungen | Band 14: Conrad H. v. Sengbusch Jahrgang '36 Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden  Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"  Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven Bestellungen | Band 15: Wir zahlten für Hitler
s Hybris  mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft. Ixlibris-Rezension Bestellungen | Band 16 Lothar Stephan  Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA ISBN 3-9808105-8-5 Dietrich's-Verlag 8,90 € Bestellungen | Band 17: Als Schiffskoch weltweit unterwegs  Schiffskoch Ernst Richter Bestellungen | Band 18: Seemannsschicksale aus Ostfriesland  und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern Bestellungen | Band 19: ein Seemannsschicksal: Uwe Heins  Das bunte Leben eines einfachen Seemanns  Bestellungen | Band 20: ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg  Kurt Krüger  Matrose im 2. Weltkrieg Soldat an der Front Bestellungen | Band 21 : Ein Seemannsschicksal: Gregor Schock  Der harte Weg zum Schiffsingenieur  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO" Bestellungen | Band 22: Weltweite Reisen eines früheren Seemanns als Passagier auf Fähren, Frachtschiffen und Oldtimern  Anregungen und Tipps für maritime Reisefans  Bestellungen | Band 23 : Ein Seemannsschicksal: Jochen Müller  Geschichten aus der Backskiste Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich Bestellungen | Band 24 : Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -1-  Traumtripps und Rattendampfer  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 25 : Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -2-  Landgangsfieber und grobe See  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 26 : Monica Maria Mieck:  Liebe findet immer einen Weg  Mutmachgeschichten für heute Besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 27 : Monica Maria Mieck:  Verschenke kleine Sonnenstrahlen  Heitere und besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 28 : Monica Maria Mieck:  Durch alle Nebel hindurch  erweiterte Neuauflage Texte der Hoffnung besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte ISBN 978-3-00-019762-8 Bestellungen | Band 29  Logbuch einer Ausbildungsreise und andere Seemannsschicksale  Seefahrerportraits und Erlebnisberichte ISBN 978-3-00-019471-9 Bestellungen | Band 30 Günter Elsässer  Schiffe, Häfen, Mädchen Seefahrt vor 50 Jahren Bestellungen | Band 31  Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein  ANEKIs lange Reise zur Schönheit Wohnsitz Segelboot Reise ohne Kofferschleppen Bestellungen | Band 33 Jörn Hinrich Laue: Die große Hafenrundfahrt in Hamburg reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe  184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten ISBN 978-3-00-022046-3 Bestellungen | Band 34 Peter Bening  Nimm ihm die Blumen mit Roman einer Seemannsliebe mit autobiographischem Hintergrund Bestellungen | Band 35 Günter George  Junge, komm bald wieder... Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt Bestellungen | Da Dietrich’s Verlag seine Aktivitäten stark reduziert, werden meine Bücher mit einer von ihm vergebenen ISBN ab 2007 nicht mehr im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) des Buchhandels zu finden sein. Das bedeutet nicht, dass die Bücher nicht mehr lieferbar sind. Bestellen Sie direkt bei mir: Telefon: 040-18090948, Fax: 040-18090954  Leserreaktionen Seemannsschicksale http://www.zeitzeugenbuch.klack.org realhomepage/seamanstory erwähnte Schiffe E - J erwähnte Schiffe S-Z erwähnte Personen erwähnte Schiffe | Lesermeinung zu Band 24: Der Band "Traumtrips und Rattendampfer" ist ein sehr gut gelungenes Abbild der Seefahrt. Endlich hat jemand den Mut zu einer ehrlichen Darstellung, besonders "hinter den Kulissen", gefunden. Vieles kann ich nur bestätigen, einiges war auch für mich neu. Hervorzuheben und beeindruckend sind die geschilderten Hierarchieverhältnisse an Bord, das zwangsweise Zusammenleben aller Besatzungsmitglieder, die wahre Beschreibung bei Begegnungen mit der 3. Welt sowie das tabulose Darstellen aller Lebensgewohnheiten an Bord und bei Landgang. Auch ist es unbegreiflich, was Profitsucht aus einem Menschenleben machen kann! Alle Härten auf See, aber auch die Schönheiten der Welt sind vom Funker Mario Covi in ausgezeichneter Weise dargestellt. Bestimmt könnten viele ehemalige Seeleute dicke Bände schreiben, aber leider hat nicht jeder das Talent von Herrn Covi dazu. Oft verblassen auch die Erinnerungen zu schnell und so wird vieles bedauerlicherweise ungesagt bleiben. --- Nochmals vielen Dank für die interessanten Aufzeichnungen von Herrn Mario Covi und auch für die Bemühungen zum Druck von Herrn Jürgen Ruszkowski. Peter J. | Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar | Seemannssprache http://www.zeitzeugenbuch.klack.org | weitere Bände geplant Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben? | Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt: Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.  Meine Postadresse / my adress / Los orden-dirección y la información extensa: Jürgen Ruszkowski, Nagelshof 25 (Hobökentwiete 44), D-22559 Hamburg-Rissen, Telefon: 040 - 18 09 09 48 - Anrufbeantworter nach 30 Sekunden - Fax: 040 - 18 09 09 54 Hobökentwiete 44/32: Tel. 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Los libros en el idioma alemán lo enlatan también por 12 € Euro, ( + el extranjero-estampilla: 3,00 €), directamente con la editor Buy de. Ab und an werde ich für zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail: Kontakt via InternetCafé erreichbar sein! Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail: Kontakt  Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten. Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen. Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar. Für einen Eintrag in mein Gästebuch 1 - Gästebuch 2 bin ich immer dankbar. Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen! Please register in my guestbook  Empfehlungen: Meine Index-Seiten bei: last update - Letzte Änderung: 21.10.2007 © Jürgen Ruszkowski
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